Wartung

Reifendruck prüfen: So geht es richtig

Ein kurzer Check im richtigen Moment hilft, Reifen gleichmäßig zu nutzen und das Fahrverhalten nicht unnötig zu verschlechtern.

Den Sollwert am Fahrzeug finden

Nutze die Angaben des Herstellers: häufig an Tankklappe oder B-Säule, in der Betriebsanleitung oder im Fahrzeugmenü. Es können unterschiedliche Werte für normale und volle Beladung gelten. Übernimm keinen pauschalen Internetwert.

Kalt messen

Am besten misst du vor der Fahrt oder nach mehreren Stunden Standzeit. Warmgefahrene Reifen zeigen einen höheren Druck; damit ist ein direkter Vergleich mit der Kaltvorgabe nicht sinnvoll.

Eine einfache Routine

  1. Einmal monatlich und vor langen Fahrten kontrollieren.
  2. Alle vier Reifen und gegebenenfalls das Reserverad prüfen.
  3. Bei Beladung die zweite Herstellervorgabe beachten.
  4. Nach dem Einstellen ein indirektes Kontrollsystem nach Anleitung zurücksetzen.

Warnleuchte und Verlust

Leuchtet die Reifendruckkontrolle, miss zunächst alle Reifen und suche nach sichtbaren Schäden. Wiederholter Verlust gehört zur Werkstatt. Eine Warnleuchte ersetzt keine Ursachenprüfung.

Druck und Profil zusammen ansehen

Ungleichmäßiger Abrieb kann ein Druck-, Fahrwerks- oder Geometriethema sein. Die Kombination aus Druckcheck, Profilbild und Sichtprüfung ist aussagekräftiger als ein einzelner Wert.

Wie oft soll ich den Reifendruck prüfen?

Als praktische Routine etwa monatlich sowie vor Urlaubs- und längeren Autobahnfahrten.

Welcher Reifendruck ist richtig?

Der Wert des Fahrzeugherstellers für deine Reifengröße und Beladung.

Hintergrund: ADAC Reifendruck.